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Wenn Pinterest dein digitales Zuhause ist, dann sind Pinnwände die Räume darin. Und Hand aufs Herz: Niemand bleibt gerne lange in einer Wohnung, in der alles kreuz und quer herumliegt.
Pinnwände sorgen dafür, dass dein Content nicht nur gefunden wird, sondern auch verstanden wird – von Pinterest und von deinen Wunschkund:innen.

Was ist eine Pinnwand eigentlich?

Eine Pinnwand ist im Grunde dein digitales Ordnungssystem auf Pinterest. Stell sie dir vor wie die klassische Pinnwand aus der Küche: Fotos, Notizen, Erinnerungen – nur eben strategischer.
Hier sammelst du deine Pins thematisch sortiert. Zum Beispiel nach Angeboten, Fragestellungen oder Problemen deiner Zielgruppe.

Das Schöne daran:
Du behältst selbst den Überblick und Besucher:innen erkennen sofort, wofür du stehst. Deine Pinnwände sind damit kein Deko-Element, sondern ein echtes Schaufenster deiner Expertise.

Wie viele Pinnwände brauchst du wirklich?

Die ehrliche Antwort: Es gibt keine magische Zahl.
Die sinnvolle Antwort: So viele, wie deine Themen und Keywords es hergeben – nicht mehr und nicht weniger.

Entscheidend sind:

  • Wie klar ist dein Themenfeld?

  • Welche Fragen stellt deine Zielgruppe?

  • Welche Keywords sind relevant?

  • Wie viel Content hast du bereits?

👉 Ein guter Startpunkt sind etwa 8–12 Pinnwände, die deine Hauptthemen abdecken.
Wichtig ist nicht, dass du sofort alles perfekt hast – sondern dass jede Pinnwand einen klaren Fokus hat und regelmäßig bespielt wird. Eine verwaiste Pinnwand ist wie ein Laden mit Staub auf den Regalen.

Pinnwände erstellen: so gehst du strategisch vor

Pinnwände sind kein Zufallsprodukt. Sie sind Teil deiner Pinterest-Strategie – und genau so solltest du sie auch anlegen.

1. Thema & Namen festlegen

Bevor du irgendetwas klickst, stell dir eine einfache Frage:
Welches konkrete Problem löst diese Pinnwand?

Orientiere dich an:

  • typischen Fragen deiner Zielgruppe

  • Suchbegriffen aus deiner Keyword-Recherche

  • klaren Themenclustern

Der Name der Pinnwand sollte sofort verständlich sein – und dein Hauptkeyword enthalten.

Besser:
„Produktivitätstipps für Coaches“


Statt:
„Tipps“

Beispiele aus der Praxis:

  • Finanzcoach: „Steuern sparen für Selbstständige“, „Finanzen einfach erklärt“

  • Achtsamkeitscoach: „Stress reduzieren im Alltag“, „Mehr Gelassenheit finden“

Je klarer der Name, desto leichter wird deine Pinnwand gefunden – und geklickt.

2. Die Pinnwand-Beschreibung: unterschätzt, aber mächtig

Hier wird erstaunlich oft geschludert. Dabei hast du bis zu 800 Zeichen, um Pinterest (und Menschen) zu erklären, worum es geht.

Eine gute Beschreibung:

  • erklärt klar, was die Nutzer:innen erwartet

  • zeigt den Nutzen

  • enthält relevante Keywords in ganzen Sätzen

  • verzichtet auf Hashtags (die bringen hier nichts)

Mini-Merksatz:
Nicht für den Algorithmus schreiben. Für Menschen. Der Algorithmus liest mit.

Beispiel:
„Auf dieser Pinnwand findest du praxisnahe Tipps zur Finanzplanung für Selbstständige – von Budgetierung über Steuerthemen bis hin zu langfristigen Strategien. Ideal für alle, die ihre Zahlen verstehen und ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen.“

👉 Pro-Tipp: Erstelle dir eine Textvorlage für Beschreibungen. Spart Zeit und sorgt für einen einheitlichen Stil.

3. Inhalte sinnvoll zuordnen

Jede Pinnwand hat einen roten Faden.
Wenn du anfängst, fünf Themen in eine Pinnwand zu packen, wird es unübersichtlich – für Nutzer:innen und für Pinterest.

Frag dich bei jedem Pin: Passt das wirklich hier rein?

Beispiel:

  • „Content-Strategien für Coaches“ → Blogmarketing, Contentpläne, Sichtbarkeit

  • „Coaching-Methoden & Tools“ → Methoden, Übungen, Arbeitsansätze

So findet jede Person schneller, was sie sucht – und bleibt länger auf deinem Profil.

4. Pinnwand-Cover: Kür oder Pflicht?

Offiziell Kür. In der Praxis? Pflicht.
Covern geben deinem Profil Struktur, Wiedererkennungswert und Professionalität. Sie zeigen auf den ersten Blick: Hier steckt ein Konzept dahinter.

Du brauchst kein High-End-Design. Wichtig ist:

  • klare Optik

  • thematisch passend

  • konsistent mit deiner Marke

Ein aufgeräumter Schreibtisch für Produktivität, eine ruhige Landschaft für Achtsamkeit – simpel, aber wirkungsvoll.

5. Regelmäßig aufräumen & aktualisieren

Pinterest ist kein Archiv, sondern ein lebendiges System.
Schau regelmäßig:

  • Sind alle Links noch aktuell?

  • Gibt es veraltete Pins?

  • Passt der Content noch zum Thema?

Gerade bei zeitabhängigen Themen (Trends, Strategien, Tools) lohnt sich ein kleiner Monatscheck. Das signalisiert Qualität – und Vertrauen.

Fazit: Pinnwände sind dein stiller Verkäufer

Pinnwände ordnen nicht nur deinen Content, sie erzählen deine Geschichte.
Sie zeigen, wofür du stehst, wie du arbeitest und wem du hilfst – ganz ohne Verkaufsgespräch.

Mit klaren Themen, durchdachten Beschreibungen, einem stimmigen Look und regelmäßigen Updates werden sie zu einem echten Magneten für deine Wunschkund:innen.


Und genau dafür ist Pinterest da: sichtbar sein, ohne ständig laut sein zu müssen.